Geschichte
In Siershahn, im vorderen oder unteren Westerwald, einem der bedeutendsten Tonabbaugebiete Europas, wurde 1987 ein Museumsverein gegründet, der sich mit der Geschichte der Tongewinnung vom Mittelalter bis in die Gegenwart beschäftigt. Der Verein konnte 1989 eine der letzten von ehemals 32 Schachtanlagen – alleine in dieser Region – erwerben und die dazugehörigen Tagesanlagen restaurieren.
1992 wurde auf dem am Ende der Poststraße gelegenen Gelände noch ein moderner Museumspavillon errichtet, in dem anhand historischer Arbeitsgeräte, Maschinen und Bildern die Technik und das Umfeld des Tonbergbaus erläutert werden. Verwaltung und Betrieb des Museums werden von den Mitgliedern ehrenamtlich übernommen, die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Der Südwestrundfunk (SWR) zeichnete 1998 den Tonbergbauverein Westerwald e. V. in der Aktion „Gemeinsam mehr vom Leben“ als eine der besten 10 ehrenamtlichen Initiativen aus
Organisation:
Die Organe des Tonbergbauverein Westerwald e.V., 56427 Siershahn
Die Hauptversammlung
jährliche ordentliche Mitgliederversammlung
Der Beirat (beratend)
G. Schlotmann (Vorsitzender)
Vertreter von Orts- und Verbandsgemeinden, Landesamt f. Bergbau- und Geologie, Landesamt f. Denkmalpflege, Sparkassen, Tonbergbauunternehmen
Der Vorstand:
Gerd Klemmer (1. Vorsitzender)
Jörg Frohneberg (2. Vorsitzender)
Daniel Weise (Kassierer)
Hans-Georg Fiederling-Kapteinat (Schriftführer)
Werner Greif, Jürgen Schlotter, Günther Schmidt (Beisitzer)
Aktuell (2009 ) hat der Verein 46 Mitglieder